Antibellhalsband

Das Antibellhalsband wird in der Erziehung von Hunden eingesetzt, wenn ansonsten kein anderes Mittel mehr hilft. Es gibt nämlich Hunde, die nutzen das Bellen nicht einfach zur Kommunikation oder zur normalen Äußerung von Lauten, sondern bellen alles und jeden an, der sich ihrem Revier nähert. Oder sie bellen anfangs aus Langeweile und behalten die Unart immer noch bei, selbst wenn die Ursache, also die Langeweile, behoben ist. Die Nachbarn haben aber schnell recht wenig Verständnis für einen beständig bellenden Hund, der zum Beispiel dann Laut gibt, wenn sie sich selbst auf ihrem eigenen Grundstück sehen lassen oder weil einfach nur ein Vogel auf dem Hof gelandet ist. Um das Bellen abzustellen, bietet sich die Nutzung des so genannten Antibellhalsbandes an. Dies ist, wie der Name schon sagt, ein Halsband, welches mit einem Empfänger ausgestattet ist. Zudem ist ein Mikrofon angebracht. Dieses Mikrofon nun nimmt das Gebell praktisch auf und leitet es an den Empfänger weiter. Von diesem wird ein Signal ausgegeben, einen elektrischen Schlag zu versetzen. Dieser Stromschlag tut dem Hund nicht weh, sondern es ist eher der Schreck, der dann wirkt.

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Die Stärke des Stroms liegt immer unterhalb der Schmerzgrenze und die Hersteller garantieren dafür, dass selbst bei einem Defekt des Gerätes kein zu starker Strom fließen kann. Der Besitzer des Hundes hat außerdem eine Fernbedienung, über die die Dauer der Bestrafung geregelt werden kann. So kann das Antibellhalsband mittels der Fernbedienung auch ganz und gar außer Kraft gesetzt werden. Es ist aber immer daran zu denken, dass nicht jegliches Gebell verhindert werden sollte, denn, wie gesagt, das Bellen ist immer auch ein Mittel zur Kommunikation, die aber nicht völlig unterbunden werden darf. Sinnvoll eingesetzt ist das Antibellhalsband ein hilfreiches Mittel zur Erziehung des Hundes, womit nicht nur die eigenen Nerven, sondern auch die der Nachbarn geschont werden – und die der Katze des Nachbarn.